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Break-even-Punkt-Rechner

Ermitteln Sie, wie viele Einheiten Sie verkaufen müssen — und welcher Umsatz dafür nötig ist —, um Ihre Fixkosten zu decken. Basiert auf dem Deckungsbeitrag: wie viel jede verkaufte Einheit zum Decken der Fixkosten beiträgt.

Beispiele

Café

5.000 € Fixkosten, 4,50 € Preis, 1,25 € variable Kosten → 1.539 Tassen zum Break-even.

Fixkosten
5.000 €
Preis pro Einheit
4,50 €
Variable Kosten pro Einheit
1,25 €
Break-even-Einheiten
1.539 Einheiten
Break-even-Umsatz
6.925,50 €
Deckungsbeitrag
3,25 €
Deckungsbeitrag %
72,2%

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So funktioniert's

Formel

Contribution Margin=PriceVariable Cost\text{Contribution Margin} = \text{Price} - \text{Variable Cost}

Units=Fixed CostsContribution Margin\text{Units} = \left\lceil \frac{\text{Fixed Costs}}{\text{Contribution Margin}} \right\rceil

Revenue=Units×Price\text{Revenue} = \text{Units} \times \text{Price}

Variablen, Symbole und Einheiten

Fixed Costs\text{Fixed Costs}

Gesamte Fixkosten pro Periode

Price\text{Price}

Verkaufspreis pro Einheit

Variable Cost\text{Variable Cost}

Variable Kosten pro Einheit

Contribution Margin\text{Contribution Margin}

Preis minus variable Kosten — was jede Einheit zur Deckung beiträgt

Units\text{Units}

Ganze Einheiten bis zum Break-even (aufgerundet)
Rechenweg erklärt

Variable Stückkosten vom Preis abziehen, um den Deckungsbeitrag zu erhalten — den Stückbetrag, der die Fixkosten deckt. Fixkosten durch diesen Betrag teilen ergibt die Stückzahl, aufgerundet, da Teilstücke nicht verkauft werden. Multipliziert mit dem Preis ergibt sich der Umsatz.

Quellen und Referenzmaterial

Beispiele

Café5.000 € · 4,50 €1.539 Einheiten

5.000 € Fixkosten, 4,50 € Preis, 1,25 € variable Kosten → 1.539 Tassen zum Break-even.

Fixkosten
5.000 €
Preis pro Einheit
4,50 €
Variable Kosten pro Einheit
1,25 €
Break-even-Einheiten
1.539 Einheiten
SaaS-Abo20.000 € · 99 €239 Einheiten

20.000 €/Monat Fixkosten, 99 € Preis, 15 € variabel → 239 Abonnenten zum Break-even.

Fixkosten
20.000 €
Preis pro Einheit
99 €
Variable Kosten pro Einheit
15 €
Break-even-Einheiten
239 Einheiten
Hardware-Produkt50.000 € · 200 €417 Einheiten

50.000 € Fixkosten, 200 € Preis, 80 € variabel → 417 Einheiten zum Break-even.

Fixkosten
50.000 €
Preis pro Einheit
200 €
Variable Kosten pro Einheit
80 €
Break-even-Einheiten
417 Einheiten

Häufig gestellte Fragen

Was ist der Break-even-Punkt?
Der Break-even-Punkt ist das Verkaufsvolumen, bei dem die Erlöse die Gesamtkosten exakt decken — kein Gewinn, kein Verlust. Darunter machen Sie Verlust; darüber trägt jede zusätzliche Einheit ihren vollen Deckungsbeitrag zum Gewinn bei. Es ist die häufigste Plausibilitätsprüfung vor Produktstart, Mietvertrag oder Einstellung.
Wo liegt der Unterschied zwischen Break-even, Gewinnmarge und Deckungsbeitrag?
Der Break-even ist ein Volumen (Stück oder Umsatz). Die Gewinnmarge ist der Gewinn geteilt durch den Umsatz bei einem bestimmten Volumen. Der Deckungsbeitrag ist der Anteil des Stückpreises, der nach Abzug der variablen Kosten bleibt — der „Beitrag" zur Deckung der Fixkosten und ab dem Break-even zum Gewinn. Drei Fragen: „Wie viel muss ich verkaufen?", „Wie profitabel war es?" und „Wie viel hilft jeder Verkauf?".
Was bedeutet Deckungsbeitrag?
Deckungsbeitrag = Preis pro Einheit minus variable Kosten pro Einheit. Verkauft sich ein Kaffee für 4,50 € und kostet 1,25 € an Bohnen, Milch und Becher, beträgt der Deckungsbeitrag 3,25 €. Jede Tasse trägt 3,25 € zur Deckung der Fixkosten bei; nach Deckung der Miete werden diese 3,25 €/Tasse zum Gewinn.
Was verändert meinen Break-even-Punkt?
Drei Hebel mit klarer Richtung: höhere Fixkosten heben den Break-even (mehr zu decken); höherer Preis senkt ihn (jede Einheit deckt mehr); höhere variable Kosten heben ihn (jede Einheit deckt weniger). Variable Kosten senken und Preis erhöhen wirken in dieselbe Richtung — beide vergrößern den Deckungsbeitrag.
Wann ist der Break-even irreführend?
Er unterstellt ein einziges Produkt, konstante variable Stückkosten und stufenlose Fixkosten über die Periode. Irreführend wird er bei (1) einem Produktmix mit unterschiedlichen Margen (gewichteter Durchschnitt nötig), (2) sprunghaft steigenden Fixkosten (zweiter Ofen, zusätzliche Vollzeitstelle) oder (3) variablen Kosten, die mit dem Volumen sinken (Mengenrabatte).

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